10.04.2019Tag gegen Lärm

Der Tag gegen Lärm am 24. April 2019 soll daran erinnern, wie schädlich Lärm für die Gesundheit sein kann.

Busfahrer kennen das zur Genüge: die Passagiere im Fahrgastraum sind laut oder schreien herum. Dabei wirkt sich Lärm laut der Europäischen Union der Hörakustiker fast immer negativ auf die Gesundheit aus. Vor allem das Gehör kann dauerhaft geschädigt werden.

Doch Lärm ist nicht nur ohrenbetäubend, sondern auch nervenraubend. Bei dauerhaftem Lärm droht nicht immer eine Schädigung des Gehörs, wohl aber eine nervliche Belastung, Stress oder Konzentrationsstörungen durch laute Hintergrundgeräusche. Weil Busfahrer keinen herkömmlichen Ohrschutz tragen können, um beispielsweise Rettungssignale, Blaulicht oder ähnliches zu hören, könnten spezielle Gehörschutzstöpsel eine Alternative sein. Beate Gromke, Präsidentin der Europäischen Union der Hörakustiker, erklärt: „Beim Hörakustiker kann sich jeder kostenlos beraten lassen, der von Geräuschen genervt ist. Ob schnarchender Ehepartner, Fluglärm oder beruflicher Lärm - es gibt für jeden eine genau passende Lösung.“ (ts)





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