06.10.2021Solaris präsentiert neuen Urbino 9 LE electric

Der neue Bus von Solaris ist für den Einsatz in der Stadt und auf Überlandlinien konzipiert

Solaris hat mit dem Urbino 9 LE electric einen neuen elektrischen Low-Entry-Bus vorgestellt, der für einen Einsatz in der Stadt und auf Überlandlinien konzipiert ist.

Das Fahrzeug sei so gebaut, dass „sein Innenraum an die Zulassungsanforderungen sowohl der Fahrzeugklasse I als auch der Klasse II angepasst werden kann“, erklärte der Bushersteller bei der Vorstellung des neuen Fahrzeugs am Donnerstag, 30. September. Der Bus sei „ein exzellentes Bindeglied zwischen dem Stadt- und Vorortverkehr in Ballungsgebieten“, sagte Solaris über die Einsatzmöglichkeiten.

Der Urbino 9 LE electric ist mit einem elektrischen Zentralmotor mit einer maximalen Leistung von 220 kW ausgerüstet. Der Motor ist flüssigkeitsgekühlt und die Antriebskraft wird auf die zweite Achse des Fahrzeugs übertragen. Der Urbino 9 LE electric verfügt über Solaris High Energy-Batterien, die maximale Kapazität der High Energy-Batterien für dieses Modell beträgt laut Hersteller über 350 kWh. Optional gibt es das Fahrzeug auch mit Solaris High Power-Batterien, die für eine schnelle Ladung mit einer hohen Ladeleistung ausgelegt sind.

Ladung per Stecker oder Pantograph

Die Batterien werden konventionell per Stecker geladen. Als Option besteht zudem die Möglichkeit, einen von drei verschiedenen Pantographen auf dem Dach zu montieren. Neben dem konventionellen Pantographen stehen Kunden beim Urbino 9 LE electric neuartige Schnellladelösungen zur Verfügung. Das Angebot des Herstellers beinhaltet jetzt auch einen invertierten Pantographen, der für die 8,9-Version bisher nicht verfügbar war. Eine weitere Option stellt ein neuer Typ des Pantographen mit größerer Arbeitshöhe im Vergleich zu anderen Lösungen dar, die bisher auf dem Markt sind. Mit dessen Hilfe können Fahrzeuge verschiedener Höhen geladen werden, führte Solaris aus.

Beim Urbino 9 LE electric Bus beträgt die maximale Anzahl der Sitzplätze in beiden Fahrzeugklassen 27. An Bord sind auch Flächen für Rollstuhlfahrer und Fahrgäste mit Kinderwagen vorgesehen. Je nach der Fahrzeugausstattung bietet das Fahrzeug Platz in der Klasse I für maximal 73 und in der Klasse II – für insgesamt 60 Fahrgäste.

Das Angebot an automatischen Fahrerassistenzsystemen (ADAS) umfasst unter anderem das MirrorEye-System, das heißt, einen Satz von Kameras, die die konventionellen Spiegel ersetzen und dem Fahrer das Bild um den Bus zeigen. Das Mobileye Shield+-System, das über akustische und optische Signale den Fahrer vor Fußgängern und Fahrzeugen warnt, die sich nah am Bus befinden, warnt, gewährt einen Blick in den toten Winkel und sorgt so für noch mehr Sicherheit im Verkehr. (tb)





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