22.08.2018Krankheitstage: Rückenschmerzen oft die Ursache

Rückenschmerzen

Die meisten Männer melden sich aufgrund von Erkrankungen des Bewegungsapparats bei der Arbeit krank. Das geht aus dem aktuellen TK-Gesundheitsreport hervor. Ist mangelnde Bewegung die Ursache?

Der Rücken schmerzt, es zieht in der Schulter und das Knie erschwert das Laufen. Aufgrund von Krankheiten am Muskel-Skelett-System werden Männer, die bei der Techniker Krankenkasse versichert sind, laut aktuellem TK-Gesundheitsreport 2018 am häufigsten krankgeschrieben. Danach folgen psychische und Verhaltensstörungen sowie Krankheiten des Atmungssystems. Fast drei Wochen – nämlich 13,6 Tage – bleiben Männer im Jahresdurchschnitt wegen verschiedener Beschwerden vom Arbeitsplatz fern, so der Report. Die wenigsten Arbeitsunfähigkeitstage fallen dabei auf die 25 bis 34-Jährigen, die meisten auf die 60- bis 64-Jährigen.

Bei Frauen sieht die Reihenfolge anders aus: Sie fehlen am häufigsten wegen psychischer Beschwerden auf der Arbeit. Beschwerden am Bewegungsapparat sowie Atemwegserkrankungen folgen auf dem zweiten und dritten Platz. Aber: Arbeitsunfähigkeitstage wegen Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems kommen bei Frauen im direkten Vergleich laut einer Mitteilung der Techniker Krankenkasse etwas öfter vor als bei Männern. Rückenschmerzen sind demnach eine der meist gestellten Diagnosen – bei Männern und Frauen.

Die Ursache: Haltungsschäden

„Rückenschmerzen sind weniger Folge sowohl von Sportarten als auch von körperlichen Tätigkeiten, sondern eher Folge von Haltungsschäden, Bewegungsmangel oder auch larvierter Depression“, sagt Helga Christoffel, Fachärztin für Allgemeinmedizin. Unter Letzterem verstehe man eine depressive Episode, bei der körperliche Beschwerden im Vordergrund stehen. „Und somatische Beschwerden sind bei Männern eher akzeptiert als psychische Beschwerden.“

Was bei akuten Rückenschmerzen hilft

Wer sich vor Schmerzen kaum noch rühren kann, braucht zunächst etwas Ruhe. Allerdings sollte man nicht zu lange das Bett hüten, denn Bewegung ist auch jetzt wichtig. Spazierengehen tut dem Kreuz meist gut, da Muskeln und Gelenke bewegt werden. Aber auch gezieltes Rückentraining kann auf Dauer hilfreich sein, um den Schmerz abzuwenden.

Sollten die Beschwerden länger als drei Tage anhalten, empfiehlt es sich, mit einem Arzt nach der Ursache zu suchen, rät die Techniker Krankenkasse. Bei starken Kreuz- und Beinschmerzen, die mit Lähmungserscheinungen in den Beinen verbunden sind oder bei Kontrollverlust über Blase und Darm ist eine umgehende ärztliche Vorstellung erforderlich.

(tst)





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