13.05.2021Haltung bewahren in Corona-Zeiten

Vorsicht, Handynacken: Ist der Kopf lange gebeugt, kann es schnell zu Schmerzen und auf Dauer zu einer überlasteten und verhärteten Muskulatur kommen

Im Pandemie-Alltag mangelt es oft an Bewegung, zudem können bestimmte Sitz- und Handynutzungs-Gewohnheiten auf Dauer zu Fehlhaltungen und Beschwerden führen. Einfache Tipps, wie sich das vermeiden lässt.

Die Pandemie sorgt dafür, dass die meisten sich zu wenig bewegen, was auch daran liegt, dass sie weniger Grund haben, das Haus zu verlassen. Lange Monate war alles geschlossen, auch die Sportmöglichkeiten oder Freizeitaktivitäten sind noch stark eingeschränkt. Wer viel Zeit zuhause verbringt, zum Beispiel, weil er sich noch in Kurzarbeit befindet, und viel sitzt, sollte vorbeuzegen. Zum Beispiel regelmäßig aufstehen und ein paar Schritte gehen, rät Dr. Wolfgang Reuter, Gesundheitsexperte der DeutschenKrankenversicherung (DKV). „Das funktioniert zum Beispiel gut bei längeren Telefonaten.“ Außerdem kann es helfen, immer wieder mal die Sitzhaltung zu wechseln oder zwischendurch mit den Füßen zu wippen: „Das Blut zirkuliert dadurch besser in den Beinen, Knie- und Fußgelenke werden entlastet“, so der Gesundheitsexperte. Dazu regelmäßig die Schultern kreisen lassen und die Arme über den Kopf strecken. Das sind natürlich auch gute Tipps für Leute, die zuhause viel am Schreibtisch sitzen, weil sie am Computer zu tun haben.

Surfen und chatten ohne Handynacken

Die Pandemie sorgt auch für eine gestiegene Handynutzung. Beim Nachrichtenlesen oder Tippen auf dem Handy ist der Kopf oft lange gesenkt. Bei einer Beugung des Nackens zwischen 15 bis 45 Grad vervielfacht sich aber die Beanspruchung der Nackenmuskulatur. Der Nacken muss dann teilweise bis zu 20 Kilogramm halten, obwohl der Kopf selbst nur vier bis sechs Kilogramm wiegt.

Ist der Kopf lange gebeugt, kann es daher schnell zu Nacken- oder Kopfschmerzen und auf Dauer zu einer überlasteten und verhärteten Nackenmuskulatur kommen. „Betroffene leiden dann unter einem sogenannten Handynacken“, erklärt Dr. Reuter. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt der Gesundheitsexperte, das Handy höher vor das Gesicht zu halten und eher die Augen zu senken als den Kopf. Hilfreich ist natürlich auch das sogenannte "Digital Detox". Also einfach öfter mal das Handy weglegen. (mp)





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