22.11.2018Generationen-Wechsel

Volvo 9700/9900

Mit der neuen 9000er-Baureihe will Volvo zu einem ernsthaften Wettbewerber im anspruchsvollen Business-Segment werden. Kann das gelingen? BUSFahrer durfte einige Runden mit den neuen Bussen drehen.

Die Neuen fallen auf. Definitiv. Ob es die Front ist, die einem überdimensionalen lächelnden Gesicht ähnelt, oder die gezackte Seitenlinie beim 9900 – Volvo hat seine Reisebusse komplett neu gestaltet. Insgesamt wirken sie nun weniger streng als vorher, mehr Rundungen lassen die Fahrzeuge weicher erscheinen. Das wird nicht jedem gefallen, ist aber dennoch eine mehr als interessante Bereicherung in einem ansonsten recht einheitlich wirkenden Markt. Doch das neue Volvo-Design hat letztlich handfeste Gründe. Es soll nämlich Kraftstoff sparen.

Die aerodynamisch geformte Außenhaut mit ihren glatten Flächen und abgerundeten Kanten soll einen sehr geringen Luftwiderstand ermöglichen. Dazu konnte das Fahrzeug-Gesamtgewicht durch die Verwendung von Leichtbau-Werkstoffen um rund 350 Kilogramm reduziert werden. Das Ergebnis: bis zu vier Prozent weniger Kraftstoffverbrauch. Bei einem Fernreisebus mit einer jährlichen Laufleistung zwischen 100.000 und 300.000 Kilometern lässt sich einiges einsparen. Noch sparsamer wird es, wenn der Bus mit der dynamischen Niveau­regulierung und Volvo I-See bestellt wird. Bei ­I-See handelt es sich um eine Art höhenbasierten Tempomaten, wie ihn Wettbewerber beim Bus und Volvo beim Lkw schon länger im Programm haben.

Eine große Rolle spielen bei der neuen Baureihe auch die Sicherheitstheme. So gibt es nun das neue Fahrerwarnsystem DAS (Driver Alert Support), welches Unfälle durch übermüdete oder unaufmerksame Fahrer verhindern soll. Das System überwacht das Fahrverhalten und die Position des Fahrzeugs in Relation zu Fahrspurbegrenzungen und Straßenrändern. Sobald sich aus dem Fahrstil Hinweise auf eine mögliche Übermüdung oder Unaufmerksamkeit des Fahrers ergeben, warnt ihn das System optisch in Form von Pop-up-Meldungen, die auf der Instrumententafel angezeigt werden, und gleichzeitig ertönt ein akustisches Signal. Weitere Neuerungen sind der verstärkte Unterfahrschutz FIP (Front Impact Protection) im Frontbereich des Busses, der jetzt noch mehr Energie absorbieren kann, sowie ein zusätzliches Sichtfenster im unteren Teil der vorderen Einstiegstür, das dem Fahrer die Erkennung anderer Verkehrsteilnehmer in der unmittelbaren Umgebung des Fahrzeugs erleichtert.





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