31.12.2020Elektrobusse: Rheinbahn setzt auf Irizar

Rheinbahn, Elektrobusse, Düsseldorf, Irizar

In die zehn neuen E-Busse sowie die zugehörige Lade- und Werkstattinfrastruktur fließen rund 8,4 Millionen Euro

Der Düsseldorfer ÖPNV-Betreiber Rheinbahn hat die ersten vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten batterieelektrischen Busse der neuen Generation in Betrieb genommen.

Zehn batterieelektrische Busse hat die Rheinbahn über den deutschen Vertragspartner Ferrostaal bei Irizar bestellt. Nach den Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter anderem mit Werkschließungen bei dem spanischen Hersteller und Reisebeschränkungen, können sie nun in Düsseldorf zum Einsatz kommen. Die ersten vier Fahrzeuge sind zugelassen und werden nach und nach auf der Linie 726 zwischen Volmerswerth und dem Düsseldorfer Stadtteil Carlstadt eingesetzt. Die weiteren Busse sollen voraussichtlich Anfang 2021 – nach ihrer Zulassung und den nötigen Testfahrten – linksrheinisch auf der Linie 833 zwischen Oberkassel und Neuss verkehren. „Damit kommen wir dem Ziel der Klimaneutralität für Düsseldorf im Jahr 2035 einen weiteren Schritt näher“, betont Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller. Die Rheinbahn investiert rund 8,4 Millionen Euro in die zehn neuen E-Busse sowie in die Lade- und Werkstattinfrastruktur. Dafür hat das Land Nordrhein-Westfalen (NRW) über den Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) insgesamt 3,5 Millionen Euro Fördermittel bewilligt.

150 Kilometer Reichweite

Der Antrieb der Busse ist komplett elektrisch. Mit einer Batteriekapazität von 300 Kilowattstunden haben sie etwa 150 Kilometer Reichweite. Die Batterien können bis zu 150 Kilowatt aufnehmen; dadurch ist der Elektrobus in weniger als drei Stunden vollständig aufgeladen. Die Ladebuchsen, die sich links und rechts über der Vorderachse befinden, entsprechen dem Combined-Charging-System (CCS), das sich bei Elektrofahrzeugen sowohl im Pkw- als auch im Busbereich als Standard etabliert hat. Die Ladeinfrastruktur befindet sich auf dem Betriebshof der Rheinbahn in Heerdt. Im Innenraum bieten die Solobusse 34 Sitz- und 29 Stehplätze sowie zwei Mehrzweckbereiche für Fahrgäste mit Rollstuhl oder Kinderwagen sowie eine Klapprampe für leichteres Ein- und Aussteigen. Für zusätzlichen Komfort sollen Ledersitze, USB-Ladebuchsen und Klimaanlage sorgen. (akw)





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