25.04.2014Die Bombe im Bauch

Busfahrer haben einen stressigen Beruf. Das gilt sowohl für die direkte ­Arbeit, aber mindestens genauso auch für den eigenen Körper. Hier hilft nur Fitness. Die zweite Welle EUBKF-Weiterbildung bietet eine Chance dazu.

Morgens ein Croissant, ein Käsebrötchen, ein Kaffee mit zwei Stückchen Zucker. Mittags muss es dann schnell gehen – ein Halt mit der Jugendgruppe im Bus an einem Schnellrestaurant ist da bestimmt nicht die absolute Ausnahme. Und Abends gibt es dann ein schönes Schnitzel in dicker Panade und mit köstlichen Pommes. Wer sich mit Kalorien auskennt und jetzt mal nachzählt, dürfte schnell auf eine stolze vierstellige Summe kommen. Nun, eigentlich ist das kein Problem – vom vielen, vielen Zucker einmal abgesehen – pro-blematisch wird es jedoch, wenn die Bewegung fehlt.

Der Busfahrer sitzt den lieben langen Tag und läuft meist nicht viel herum. Die Folge: Die aufgenommene Energiemenge ist größer, als sie vom Körper abgebaut werden kann. Die Folgen dieser Ernährungs- und Lebensweise lassen nicht lange auf sich warten und das muss nicht nur Übergewicht sein sondern kann auch in Diabetes gipfeln.

Dabei ist es gar nicht so schwer, seinen inneren Schweinehund zu überlisten, der eine gesündere Lebensweise verhindert. Wie das geht, das zeigt ab sofort Omniplus in einem neuen Fitness-Modul im Rahmen des Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetzes. Mittlerweile ist ja die zweite Welle der Weiterbildung Bus angelaufen und damit ist es eine gute Gelegenheit für alle, die sich nun an die Belegung der nächsten fünf Module machen müssen, sich mit neuen Inhalten zu beschäftigen. Es erscheint leicht, einem Busfahrer Empfehlungen zu geben. Keine Fertiggerichte essen, nicht so lange aufbleiben, nicht immer nur herumsitzen und sich nicht stressen lassen sind nur einige davon. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie machen auf das „Nicht" aufmerksam. Doch das hat einen Haken. „Nicht" fuchtelt im Hinterkopf mit dem erhobenen Zeigefinger, schweigt sich aber über jede kleine Alternative beharrlich aus. Die gibt es aber und sie sind gar nicht einmal so schwierig. Natürlich ist ein Fitnessstudio-Besuch, der Gang ins Schwimmbad oder das Laufen auch unterwegs zu empfehlen, realistisch muss aber auch gesagt werden, es ist nicht immer umsetzbar.

Über den Tag verteilte „Minuten-Workouts" sind für viele Fahrer sehr viel einfacher und angenehmer umzusetzen. Man muss sich keineswegs stundenlang – und das auch noch in der raren Freizeit – plagen, um in jeder Hinsicht gut drauf zu sein. Eines der bewährtesten Fitnessgeräte für unterwegs ist das Thera- oder Fitnessband, ein um die zwölf Zentimeter breites Gummiband, das es in verschiedenen „Zähigkeiten" gibt, je nach individuellem Trainingsstand. Sämtliche Muskelgruppen lassen sich damit im Rahmen verschiedener Übungen und auf kleinstem Raum trainieren – sogar im Bus, wenn die Gruppe auf Besichtigung ist oder in der Pause an der Endhaltestelle.

Eine Idee, wie man sich selbst das Thema Fitness schmackhaft machen kann, ist ein Schrittzähler. Das kostet nicht viel, kann aber eine gewaltige Wirkung entfalten, denn das Gerät zeigt nicht nur an, wie viel Schritte man gelaufen ist, es motiviert auch durch die Anzeige von verbrauchten Kalorien und verbranntem Fett. Zugegeben, 10.000 Schritte pro Tag (das empfohlene Optimum) sind nicht mal eben absolviert, doch solch ein Schrittzähler ist wie ein kleiner Freund und Helfer, der stets und ständig daran erinnert, mal wieder aktiv zu werden. Genauso sinnvoll ist ein eigenes Blutdruckmessgerät. Mit diesem kann man miterleben, wie sich die Werte schon nach kurzer Fitness-Zeit senken. (sab)





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