22.04.2021Der Rücken fährt mit

Sattel, Lenker und die Pedalen bilden die Grundlage für rückengerechtes Fahrradfahren. Gibt es keinen Gepäckträger, schont ein guter Rucksack den Rücken

Radfahren ist in der Corona-Pandemie zu einem neuen Trendsport geworden. In die Pedale treten ist gut für die Psyche und den Kreislauf, doch mit Pech schlecht für den Rücken. Worauf beim Radfahren zu achten ist, damit es nicht zu Schmerzen und Verspannungen kommt.

Radfahren macht nicht nur Spaß, sondern wirkt sich auch positiv auf die Gesundheit aus. Laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO) kann durch das Plus an Bewegung beim Radfahren vielen Zivilisationskrankheiten, wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Übergewicht entgegengewirkt werden – fünf Mal pro Woche für je circa 30 Minuten reichen schon aus. Doch der Frischekick schnell zu einer schmerzhaften Angelegenheit werden, wenn Fahrrad, Sitzhaltung und Fahrverhalten nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Folgende Tipps, die Aktion Gesunder Rücken zusammengestellt hat, sorgen beim Radeln für einen gesunden Rücken.

Das richtige Rad für gesundes Fahren

Wenn  beim Radeln nicht nur der Spaß im Fokus steht, sondern auch die Gesundheit, sollte bei oder der Ausstattung des Rades auf die wichtigen rückenfreundlichen Aspekte geachtet werden. Bei der Konfiguration des neuen Fahrrads ist zu beachten, welchen Zweck es erfüllen soll und welche körperlichen Voraussetzungen mitgebracht werden. Für weniger ausdauernde Radler können zum Beispiel die immer beliebter werdenden E-Bikes in Frage kommen. Letztendlich gilt: Die Fahrradergonomie sollte sich den individuellen Bedürfnissen anpassen.

Zunächst bildet das „ergonomische Dreieck“, bestehend aus Sattel, Lenker und den Pedalen, die Grundlage für rückengerechtes Fahrradfahren. Sind diese individuell aufeinander abgestimmt, können eine physiologisch korrekte Körperhaltung und ein optimaler Bewegungsablauf gewährleistet werden. 

Auch beim Zubehör kann auf das rückengerechte Plus geachtet werden. Es gibt von Ergonomie-Experten geprüfte Produkte wie Griffe mit einer anatomischen Form und großen Kontaktflächen, Sättel oder spezielle Rücksäcke. 

Der richtige Sattel

Dem Sattel sollte besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden, denn eine zu hohe Belastung der Sitzknochen ist nicht nur schmerzhaft, sondern führt auch zu einem instabilen Sitz. Frauen und Männer benötigen aufgrund ihrer unterschiedlichen Anatomie verschiedene Sättel. Ein wichtiger Aspekt ist beispielsweise der Sitzknochenabstand. Beim Damensattel ist unbedingt auf eine größere Kontaktfläche zu achten. Ein guter Sattel muss darüber hinaus so flexibel sein, dass er die natürliche Beckenbewegung zulässt und Erschütterungen beim Fahren zuverlässig dämpft. Ein vollflächiges Dämpfungselement verhindert zudem die sonst übliche starre Haltung auf dem Rad.

Immer häufiger wird bei modernen Fahrrädern auf den klassischen Gepäckträger verzichtet – doch nicht nur dann ist ein guter Fahrradrucksack der ideale Begleiter.  Die Rückenkonstruktion des Rucksacks sollte den physiologischen Schwung der Wirbelsäule berücksichtigen, sodass er immer formstabil am Rücken anliegt. Leicht verstellbare und gut gepolsterten Schultergurte sowie ein Hüftgurt sorgen für eine sichere Positionierung auf dem Rücken und eine gute Lastenverteilung. (mp)





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