24.02.2010Sichere Sache

Mit dem Mercedes-Benz Travego M der neuesten Generation rollt ein Reisebus an, der ohne Frage zu den modernsten und sichersten Bussen unserer Zeit gezählt werden muss. BUSFAHRER schickte den Travego über seine anspruchsvolle Testrunde.
Als der Travego 1999 das Licht der Welt erblickte, begann damit ein ganz neues Zeitalter, denn schon früh zeichnete sich ab, dass dieser Bus in Sachen Sicherheit ganz vorn mitspielen würde. Sowohl die Konstruktion des Aufbaus in Ringspantentechnik als auch das dynamisch abgestimmte Fahrwerk setzten Maßstäbe. Nicht zu vergessen die serienmäßige Sicherheitsausstattung. Diese umfasste bereits zu dieser Zeit das elektronische Bremssystem EBS mit innen belüfteten Scheibenbremsen an allen Achsen, das Antiblockiersystem ABS, die Antriebs-Schlupf-Regelung ASR und den Retarder.In den folgenden Jahren dann hatten
weitere Sicherheitssysteme ihren Auftritt. Dazu zählt das Elektronische Stabilitätsprogramm ESP, aber auch der Abstandsregeltempomat, der Spurassistent, der Bremsassistent und der Dauerbremslimiter. Bereits im „Safety Coach 2006“ waren alle damals verfügbaren Sicherheitssysteme verbaut. Doch die Entwicklung kennt keinen Stillstand. Mit dem Active Brake Assist ABA, der auch als Notbrems-Assistent bezeichnet wird, feierte ein weiteres Sicherheitselement Premiere. Die Funktionsweise: Erkennt ABA die Gefahr eines Auffahrunfalls auf ein langsamer vorausfahrendes Fahrzeug – etwa weil der Fahrer abgelenkt ist – führt er nach diversen Warnmeldungen eine Vollbremsung durch.
Daneben wurde aber auch die passive Sicherheit massiv erhöht. Mit dem Front Collision Guard FCG wurde ein Sicherheitssystem in die Fahrzeugstruktur integriert, das nicht nur Fahrer und Beifahrer, sondern auch den Unfallgegner im Falle eines Zusammenstoßes schützt. Ein spezielles Crash-Gerippe-Profil baut im Falle eines Aufpralls gezielt Energie ab. Außerdem befindet sich der Fahrerarbeitsplatz, also Lenkung, Pedalerie und Sitz, auf einem massivem Rahmenteil, das sich bei einem Frontalunfall komplett nach hinten verschiebt. Das sorgt für eine Vergrößerung des Überlebensraums. (tt)
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(Foto: BUSFAHRER)
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