Anschnallpflicht in Bussen
Moderator: forum-admin
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Anschnallpflicht in Bussen
Ich kann die ganze Diskussion um das Thema Anschnallpflicht in Bussen nicht nachvollziehen. Es sollte eine Selbstverständlichkeit sein, sich in Fahrzeugen anzuschnallen, wo immer dies möglich ist. Ob nun im Bus oder Auto
. Mal Hand aufs Herz. Wer schnallt sich im eigenen Auto mittlerweile nicht mehr an? Ich behaupte einmal die absolute Minderheit. Ob aus Gewohnheit oder aus Einsicht ist egal. Hauptsache es macht vor Fahrtbeginn "Klick"! Und wenn durch die ganze Anschnallerei nur ein einziger Unfalltoter oder Schwerverletzter verhindert werden kann, dann war es den Aufwand doch wert, oder? Und diese Logik müssen wir auch versuchen, den Fahrgästen zu vermitteln. "Schnallt euch an zu eurer eigenen Sicherheit!". Natürlich gehen wir mit gutem Beispiel voran, oder? Leider kann ich die meisten Aussagen überhaupt nicht verstehen, die im Busfahrer-Magazin im Artikel "Gurt verpflichtet" getätigt wurden. Ob von Fahrgästen oder von Kollegen. Wenn ich höre, dass sich jemand nicht anschnallt, weil er sich sonst nicht bewegen kann, dann frage ich mich schon, was dieser Herr im eigenen Auto anstellt
. Oder die Aussagen von Kollegen, dass sich der Ausstieg verzögert bzw. das Gewicht der Gurte zu hoch ist. Da muss ich mich doch wirklich fragen, ob diese "Gegenargumente" nicht nur als Alibi gegen den Gurt benutzt werden.
Letztendlich können wir als Fahrer nur auf die Gurtpflicht hinweisen. Aber dieser Hinweis muss einfach ständig kommen getreu dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein". Ich bin zuversichtlich, dass sich in Zukunft immer mehr Fahrgäste anschnallen werden. Genauso war es doch beim Auto, als dies Pflicht wurde.
In diesem Sinne wünsche ich stets unfallfreie Fahrten, damit der angelegte Gurt bei den Kollegen und Passagieren niemals zum Einsatz kommt.
Letztendlich können wir als Fahrer nur auf die Gurtpflicht hinweisen. Aber dieser Hinweis muss einfach ständig kommen getreu dem Motto: "Steter Tropfen höhlt den Stein". Ich bin zuversichtlich, dass sich in Zukunft immer mehr Fahrgäste anschnallen werden. Genauso war es doch beim Auto, als dies Pflicht wurde.
In diesem Sinne wünsche ich stets unfallfreie Fahrten, damit der angelegte Gurt bei den Kollegen und Passagieren niemals zum Einsatz kommt.
- seal
Hi Seal,
ich weis nicht wie gross du bist aber Ich habe gerade einen Tour mit einem Cityliber mit Dreipunkgurt für den Fahrer, nur leider musst ich immer zwischen durch der Gurt aufschnallen um an manche Bedienelemente zu kkommen,
nach Auskunft von Neoplan/man Darf diese Gurt nicht verlängert werden (TÜV)
Ein beckengurt halt ich für gefährlich bzw. fast nutzloss
Im Bus selbe halt ich ein Gurt als nur bedingt sichere,auf kosten von Komfort der Gäste
Wichtiger für die Sicherheit sitz die Fahrstil des Fahrers was auch nicht von unbedingt Sicherheits-Trainings verbessert wird.
Ich bin im letzen 12 Monate 4 mal mit Fahrer die diese Trainings gemacht haben, von dennen wird ich nur einnen mit meine Gäste fahren lassen
Grüsse
Sean
ich weis nicht wie gross du bist aber Ich habe gerade einen Tour mit einem Cityliber mit Dreipunkgurt für den Fahrer, nur leider musst ich immer zwischen durch der Gurt aufschnallen um an manche Bedienelemente zu kkommen,
nach Auskunft von Neoplan/man Darf diese Gurt nicht verlängert werden (TÜV)
Ein beckengurt halt ich für gefährlich bzw. fast nutzloss
Im Bus selbe halt ich ein Gurt als nur bedingt sichere,auf kosten von Komfort der Gäste
Wichtiger für die Sicherheit sitz die Fahrstil des Fahrers was auch nicht von unbedingt Sicherheits-Trainings verbessert wird.
Ich bin im letzen 12 Monate 4 mal mit Fahrer die diese Trainings gemacht haben, von dennen wird ich nur einnen mit meine Gäste fahren lassen
Grüsse
Sean
- sean
Anschnallplicht
wie gut das es die Verkehrswacht Brandenburg gibt,ich würde es sehr begrüßen das sich alle fahrgäste anschnallen müssen.Aber wer von diesen Wachleuten macht den Politikern klar das es ein vielfaches an mehr Bussen bedeutet?Denn es macht ja wahrscheinlich keinen Sinn das die sitzenden sich anschnallen und die stehenden bei einem Unfall einfach nur Pech hatten.Außerdem wäre es für uns Fahrer einfacher die Übersicht über die Randalierer und zerstörer fremden Eigentums zu behalten.(Enwendete Nothämmer,zerschneiden und besprühen von sitzen,ältere Fahrgäste anpöbeln etc.).Also bleibt dran an dem Thema und wir hätten auch weniger Arbeitslose,weil ja mehr Busfahrer benötigt würden.
- Rudi
Ich fahre Reisebus und habe überhaupt kein Problem mit der Anschnallpflicht. Ich erzähle beim Losfahren immer, dass auch Bus-Gäste sich anschnallen müssen und ich erzähle von ein paar Unfällen unangeschnallter Busgäste. Und dann haben sich bisher alle immer brav angeschnallt. Die Leute kennen das doch auch vom Auto. Ein paar mal bin ich auch schon angesprochen worden von Gästen, die es gut fanden, dass es jetzt auch im Bus mehr Sicherheit durch die Gurte gibt.
- Stephan
Gurtpflicht im Bus
Diese ganze Diskusion ob mit oder ohne Gurt "besser" ist führt letztlich zu nichts.Genauso hatte man Anfang der 70er die Anschnallpflicht für PKW-Fahrer auch endlos diskutiert.Alles hat da sein "für und wider" jede Unfallsituation ihren spezifischen "Gurteinfluß".Fakt ist aber daß es GESETZ ist-genauso wie das Handyverbot-auch da kann man vom Hundertstel ins Tausendstel kommen,ob das (erlaubte) Anzünden einer Zigarrette oder Sendersuche im Radion nicht etwa mehr ablenkt...-in meiner Busansprache zu Fahrgästen mache ich aber deutlich daß der Gesetzgeber das Anlegen der Gurte verlangt und ICH kann,will und werde das nicht kontrollieren-das ist auch nicht meine Aufgabe!Meine AUFGABE aber ist es darauf hinzuweisen-und DAS habe ich damit getan!
Ich selbst schnalle mich natürlich an-nicht aus uneingeschränkter Überzeugung aber weil es eben,wie z.B. das Handyverbot,GESETZ ist !
Ich selbst schnalle mich natürlich an-nicht aus uneingeschränkter Überzeugung aber weil es eben,wie z.B. das Handyverbot,GESETZ ist !
- Jürgen
versteh ich nicht
da wo gurte vorhanden sind müssen sie angelegt werden, das war schon immer so,
neu ist nur das alle neuen busse mit gurten auf jedem platz ausgestattet sein müssen, also was gibts da rumzuwundern???
gurt vorhanden an deinem sitzplatz? ja? JA!! also setzen anschnallen und gut ist,
genau wie in jedem PKW!!!!
neu ist nur das alle neuen busse mit gurten auf jedem platz ausgestattet sein müssen, also was gibts da rumzuwundern???
gurt vorhanden an deinem sitzplatz? ja? JA!! also setzen anschnallen und gut ist,
genau wie in jedem PKW!!!!
- Torsten
Sicherheitsgurte sind absolut wichtig! Aber:
Größerer Dilettantismus als bei der Lösung dieser Frage ist kaum praktiziert worden. Denn:
Beckengurte sind hirnrissig! Beckengurte haben einen Klappmessereffekt, d.h. beim Bremsvorgang klappt der ungeschützte Oberkörper ungebremst nach vorne, der Kopf schlägt auf. Zwangsläufig. Platzt nun nicht der Schädel, z.B. weil der Vordersitz gut gepolstert ist, bedeutet das nicht unbedingt Rettung! Denn der Kopf wird nach hinten gestoßen, Genickbruch droht!
Sicherheitsgurte ja! Aber richtig! Sicherheitsgurte sollen vor dem Hinausfallen und vom-Bus-erschlagen-werden ebenso helfen, wie vor´m Rumpurzeln im Bus. Aber genau das ersetzen Beckengurte durch ein gefährliches Rum-pendeln und den Klappmessereffekt.
Sicherheitsgurte - aber richtig! Vierpunktgurte wären optimal, sind aber illusorisch. Die beste Lösung wären Dreipunktgurte. Aber nur dann, wenn der Brustgurt Richtung Mittelgang oben angeschlagen ist, um, im Falls des Umkippens ein Pendeln zur anderen Seite hin zu verhindern. Das Pendeln in Richtung kurzem Weg (Fenster) ist nicht so gefährlich. Und einen Klappmessereffekt gäbe es gar nicht erst.
Als Busfahrer muss ich es tun, tue es aber gegen mein Gewissen und entgegen besseren Wissens: den Passagier auf seine Anschnallpflicht hinzuweisen. Ich weise ihn aber auch auf den Klappmessereffekt hin. Dann kann der Passagier versuchen Vorsorge zu treffen. Eine Gefahr, die ich kenne, kann ich versuchen zu bannen; einer unbekannten Gefahr bin ich rücksichtslos ausgeliefert.
Übrigens: Bei meinen Recherchen zu "Zwischen allen Stühlen - die Busfahrer. Oder: Wir wollen, dass Sie sicher ankommen" und "Am Pranger: Busunglücke. Hintergründe und Verrantwortlichkeiten" (beides erschienen Mitte der 90er) hat mir der damalige Bundesverkehrsminister versichert, dass, inhalt. richtiges Zitat: "... niemals die Busfahrer für das Nichtanschnallen der Fahrgäste zur Verantwortung gezogen werde ...".
Und seinerzeit gestanden die Verantwortlichen in Interviews, bzgl. Bussen auf keine Forschungsdaten zurückgreifen zu können; man nehme notgedrungen Anleihe auf Daten aus der Pkw-Forschung. Aber dort gibt es längst keine Beckengurte mehr! Hat man Bus-spezifisch immer noch nix begriffen?! Muss man nun so hirnlos (re/)agieren? Und hirnrissige Beckengurte hartnäckig und stur propagieren?
mkg. buslotse
hans-g. gollkofer
verkehrstherapeut/-psychologe
- fachjournalist (dju) -
industriestr. 6, 67063 ludwigshafen
tel.: 0621-2799558;
mob.: 0171-3234608 (O2 !);
Fax: 0621-637069(-632267);
email: mpu-gollkofer@web.de;
http://www.mpu-beratung.de; gollkofer.de;
Größerer Dilettantismus als bei der Lösung dieser Frage ist kaum praktiziert worden. Denn:
Beckengurte sind hirnrissig! Beckengurte haben einen Klappmessereffekt, d.h. beim Bremsvorgang klappt der ungeschützte Oberkörper ungebremst nach vorne, der Kopf schlägt auf. Zwangsläufig. Platzt nun nicht der Schädel, z.B. weil der Vordersitz gut gepolstert ist, bedeutet das nicht unbedingt Rettung! Denn der Kopf wird nach hinten gestoßen, Genickbruch droht!
Sicherheitsgurte ja! Aber richtig! Sicherheitsgurte sollen vor dem Hinausfallen und vom-Bus-erschlagen-werden ebenso helfen, wie vor´m Rumpurzeln im Bus. Aber genau das ersetzen Beckengurte durch ein gefährliches Rum-pendeln und den Klappmessereffekt.
Sicherheitsgurte - aber richtig! Vierpunktgurte wären optimal, sind aber illusorisch. Die beste Lösung wären Dreipunktgurte. Aber nur dann, wenn der Brustgurt Richtung Mittelgang oben angeschlagen ist, um, im Falls des Umkippens ein Pendeln zur anderen Seite hin zu verhindern. Das Pendeln in Richtung kurzem Weg (Fenster) ist nicht so gefährlich. Und einen Klappmessereffekt gäbe es gar nicht erst.
Als Busfahrer muss ich es tun, tue es aber gegen mein Gewissen und entgegen besseren Wissens: den Passagier auf seine Anschnallpflicht hinzuweisen. Ich weise ihn aber auch auf den Klappmessereffekt hin. Dann kann der Passagier versuchen Vorsorge zu treffen. Eine Gefahr, die ich kenne, kann ich versuchen zu bannen; einer unbekannten Gefahr bin ich rücksichtslos ausgeliefert.
Übrigens: Bei meinen Recherchen zu "Zwischen allen Stühlen - die Busfahrer. Oder: Wir wollen, dass Sie sicher ankommen" und "Am Pranger: Busunglücke. Hintergründe und Verrantwortlichkeiten" (beides erschienen Mitte der 90er) hat mir der damalige Bundesverkehrsminister versichert, dass, inhalt. richtiges Zitat: "... niemals die Busfahrer für das Nichtanschnallen der Fahrgäste zur Verantwortung gezogen werde ...".
Und seinerzeit gestanden die Verantwortlichen in Interviews, bzgl. Bussen auf keine Forschungsdaten zurückgreifen zu können; man nehme notgedrungen Anleihe auf Daten aus der Pkw-Forschung. Aber dort gibt es längst keine Beckengurte mehr! Hat man Bus-spezifisch immer noch nix begriffen?! Muss man nun so hirnlos (re/)agieren? Und hirnrissige Beckengurte hartnäckig und stur propagieren?
mkg. buslotse
hans-g. gollkofer
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http://www.mpu-beratung.de; gollkofer.de;
- Gast
Anschnallpflicht
Sicherheitsgurte:
Größerer Dilettantismus als bei der Lösung dieser Frage ist kaum praktiziert worden. Einerseits wäre die Frage nie aufgekommen, hätte sich die Zahl der Busunglücke nicht gehäuft, andererseits: wo bleiben die Sicherheitsgurte in den Zügen, wo die Fahrgäste z.T. auf Koffern oder Treppen sitzen? Aber weil man Pfusch (steigende Risiken) mit Pfusch (Beckengurte) kompensieren will, kommt wieder Pfusch heraus. Neuer Pfusch. Denn:
Beckengurte sind hirnrissig! Beckengurte haben einen Klappmessereffekt, d.h. beim Bremsvorgang klappt der ungeschützte Oberkörper ungebremst nach vorne, der Kopf schlägt auf. Zwangsläufig. Platzt nun nicht der Schädel, z.B. weil der Vordersitz gut gepolstert ist, bedeutet das nicht unbedingt Rettung! Denn der Kopf wird nach hinten gestoßen, Genickbruch droht!
Sicherheitsgurte ja! Aber richtig! Sicherheitsgurte sollen vor dem Hinausfallen und vom-Bus-erschlagen-werden ebenso helfen, wie vor´m Rumpurzeln im Bus. Aber genau das ersetzen Beckengurte durch ein gefährliches Rum-pendeln und den Klappmessereffekt.
Sicherheitsgurte - aber richtig! Vierpunktgurte wären optimal, sind aber illusorisch. Die beste Lösung wären Dreipunktgurte. Aber nur dann, wenn der Brustgurt Richtung Mittelgang oben angeschlagen ist, um, im Falls des Umkippens ein Pendeln zur anderen Seite hin zu verhindern. Das Pendeln in Richtung kurzem Weg (Fenster) ist nicht so gefährlich. Und einen Klappmessereffekt gäbe es gar nicht erst.
Als Busfahrer muss ich es tun, tue es aber gegen mein Gewissen und entgegen besseren Wissens: den Passagier auf seine Anschnallpflicht hinzuweisen. Ich weise ihn aber auch auf den Klappmessereffekt hin. Dann kann der Passagier versuchen Vorsorge zu treffen. Eine Gefahr, die ich kenne, kann ich versuchen zu bannen; einer unbekannten Gefahr bin ich rücksichtslos ausgeliefert.
Übrigens: Bei meinen Recherchen zu "Zwischen allen Stühlen - die Busfahrer. Oder: Wir wollen, dass Sie sicher ankommen" und "Am Pranger: Busunglücke. Hintergründe und Verrantwortlichkeiten" (beides erschienen Mitte der 90er) hat mir der damalige Bundesverkehrsminister versichert, dass, inhalt. richtiges Zitat: "... niemals die Busfahrer für das Nichtanschnallen der Fahrgäste zur Verantwortung gezogen werde ..."
mkg. buslotse
hans-g. gollkofer
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fax: 0621-637069(-632267);
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Größerer Dilettantismus als bei der Lösung dieser Frage ist kaum praktiziert worden. Einerseits wäre die Frage nie aufgekommen, hätte sich die Zahl der Busunglücke nicht gehäuft, andererseits: wo bleiben die Sicherheitsgurte in den Zügen, wo die Fahrgäste z.T. auf Koffern oder Treppen sitzen? Aber weil man Pfusch (steigende Risiken) mit Pfusch (Beckengurte) kompensieren will, kommt wieder Pfusch heraus. Neuer Pfusch. Denn:
Beckengurte sind hirnrissig! Beckengurte haben einen Klappmessereffekt, d.h. beim Bremsvorgang klappt der ungeschützte Oberkörper ungebremst nach vorne, der Kopf schlägt auf. Zwangsläufig. Platzt nun nicht der Schädel, z.B. weil der Vordersitz gut gepolstert ist, bedeutet das nicht unbedingt Rettung! Denn der Kopf wird nach hinten gestoßen, Genickbruch droht!
Sicherheitsgurte ja! Aber richtig! Sicherheitsgurte sollen vor dem Hinausfallen und vom-Bus-erschlagen-werden ebenso helfen, wie vor´m Rumpurzeln im Bus. Aber genau das ersetzen Beckengurte durch ein gefährliches Rum-pendeln und den Klappmessereffekt.
Sicherheitsgurte - aber richtig! Vierpunktgurte wären optimal, sind aber illusorisch. Die beste Lösung wären Dreipunktgurte. Aber nur dann, wenn der Brustgurt Richtung Mittelgang oben angeschlagen ist, um, im Falls des Umkippens ein Pendeln zur anderen Seite hin zu verhindern. Das Pendeln in Richtung kurzem Weg (Fenster) ist nicht so gefährlich. Und einen Klappmessereffekt gäbe es gar nicht erst.
Als Busfahrer muss ich es tun, tue es aber gegen mein Gewissen und entgegen besseren Wissens: den Passagier auf seine Anschnallpflicht hinzuweisen. Ich weise ihn aber auch auf den Klappmessereffekt hin. Dann kann der Passagier versuchen Vorsorge zu treffen. Eine Gefahr, die ich kenne, kann ich versuchen zu bannen; einer unbekannten Gefahr bin ich rücksichtslos ausgeliefert.
Übrigens: Bei meinen Recherchen zu "Zwischen allen Stühlen - die Busfahrer. Oder: Wir wollen, dass Sie sicher ankommen" und "Am Pranger: Busunglücke. Hintergründe und Verrantwortlichkeiten" (beides erschienen Mitte der 90er) hat mir der damalige Bundesverkehrsminister versichert, dass, inhalt. richtiges Zitat: "... niemals die Busfahrer für das Nichtanschnallen der Fahrgäste zur Verantwortung gezogen werde ..."
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